21.02.2006 / Inland / Seite 4

Stellungskrieg geht weiter

Beschäftigte des Düsseldorfer Luftfahrt-Caterers Gate Gourmet streiken seit 138 Tagen für mehr Lohn und gegen »Arbeitsverdichtung«. Keine Bewegung beim Management

Hans-Gerd Öfinger

Ein Verhandlungsergebnis ist im Arbeitskampf bei der Firma Gate-Gourmet auch nach 138 Streiktagen nicht in Sicht. Wie der Düsseldorfer NGG-Sekretär Axel Peters am Montag auf jW-Anfrage mitteilte, will das Gate Gourmet-Management weiterhin knallhart eine Einsparung der Personalkosten in Höhe von 21 bis 25 Prozent durchsetzen. Demgegenüber fordern die Streikenden eine mäßige Lohnerhöhung und weniger Arbeitshetze sowie die Beibehaltung der im bisherigen Manteltarifvertrag festgehaltenen Zugeständnisse.

Laut Peters will das »Streikbruchmanagement« die Belegschaft offensichtlich isolieren, weichkochen und aushungern. Deshalb hatte der Gewerkschafter zusammen mit mehreren Streikenden am Wochenende vor der Konferenz des DGB-Landesbezirks Hessen-Thüringen in Frankfurt am Main noch einmal um konkrete Solidarität mit den Streikenden geworben: »Wenn solche Heuschrecken durchkommen, wird das Land ruiniert und stirbt die Menschlichkeit aus«, erklärt...

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