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23.01.2006 / Inland / Seite 15

Kissenschlacht im Ehebett

»Schwarzbuch Hartz IV«: Was Sie schon immer über Sozialabbau wissen wollten, sich aber nie zu fragen trauten - und wie Sie kreativen Widerstand organisieren können

Sebastian Gerhardt

Die Verachtung der Sekundärtugenden gehört nicht nur zu den oft geglaubten Mythen über die radikale Linke, sie gehört auch zum Selbstbild, das sich diese Linke gern an den Spiegel steckt. Ein Jahr nach Einführung von »Hartz IV« und der Aktion »Agenturschluß« präsentieren Aktivisten verschiedener sozialer Protestgruppen eine Zwischenbilanz des Sozialabbaus in Deutschland, versammelt im »Schwarzbuch Hartz IV. Sozialer Angriff und Widerstand«. Wer an solchen Produktionen beteiligt war, weiß, daß das Halten von Terminen keine Kleinigkeit ist. Tatsächlich kommt ohne eine gewisse Disziplin und - sprechen wir das böse Wort ruhig einmal aus - Ordnung kein anständiger Widerstand zustande.

Detaillierte Chronik

Mit dem präzis gesetzten Auftakt wurde ein Band zum Medienereignis, der sonst schwerlich in die breite bürgerliche Öffentlichkeit gelangt wäre. Denn nicht ohne Selbstbewußtsein teilt der Verlag mit: »Alle Autorinnen und Autoren sind aktiv am Wider...

Artikel-Länge: 5865 Zeichen

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