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20.01.2006 / Sport / Seite 16

Das Ding mit dem Ding

Die englischsprachige Welt merkt auf: Das größte Talent im Snooker kommt aus China

Michael Falk

Am 30. Januar beginnen auf Malta die »Malta Open«, eines der wichtigsten Turniere im Snooker. Dann wird die Weltöffentlichkeit wissen, wie gut Ding Junhui wirklich ist.

Viele Briten hatten sich Ende letzten Jahres verwundert die Augen gerieben, denn die Konzentration und Gelassenheit, mit der dieser 18jährige Chinese im Verlauf der UK-Championships in York die Konkurrenz aufmischte, war für die meisten doch sehr irritierend. So hatten sie nicht gewettet, und das im wahrsten Sinne des Wortes, schließlich sind Engländer, Schotten, Iren und Waliser im Snooker, einer speziellen Art des Billards, von jeher auf Titelgewinne abonniert. Sie dominieren unangefochten die Weltranglisten. Logischerweise kommt auch bei den Buchmachern keine andere Variante in Frage. Und dann erscheint ein 18jähriges Bürschchen aus einer chinesischen Provinz und wirft das üblicherweise erwartete Klassement einfach über den Haufen, lehrt die Billardkönige aus dem Vereinigten Königre...

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