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02.01.2006 / Ausland / Seite 7

Medien unter Militärkontrolle

USA: Während das Außenamt Pressefreiheit und Demokratie als Werte preist, kauft das Pentagon Journalisten

William Fisher (IPS), New York

Das US-Außenministerium hat mit dem »Edward R. Murrow Journalism Programme« ein internationales Austauschprogramm für rund 100 Journalisten aufgelegt. Benannt ist die Initiative nach dem für seine Radioberichterstattung im Zweiten Weltkrieg aus London und die unerschrockene Demaskierung der Kommunistenhetze in der McCarthy-Ära berühmten US-amerikanischen Rundfunkjournalisten Edward R. Murrow. »Wir alle wissen, daß eine freie Presse der Grundpfeiler einer freien Gesellschaft und Fundament jeder Demokratie ist«, sagte US-Außenamtschefin Condoleezza Rice zum Start des Programms, einem gemeinsamen Vorhaben der Abteilung Bildung und Kultur ihres Ministeriums, des Aspen Institute und der Journalismusschulen von sechs US-Universitäten.

Offiziell erklärtes Ziel des Programms ist es, »Journalisten aus aller Welt im Geiste von Murrows Integrität, seiner Ethik und Zivilcourage mit Wissen aus erster Hand über die USA und die US-amerikanischen Werte auszustatten...

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