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20.12.2005 / Ausland / Seite 9

In Kiew wird es kalt

Rußlands Energieriese Gazprom plant massive Erhöhung der Erdgaspreise. Beobachter sehen darin Reaktion Moskaus auf ukrainische Westintegration

Tomasz Konicz

Ab dem 1. Januar kommenden Jahres wird es sehr kalt werden in der Ukraine. Dann treten die neuen, vom russischen Monopolisten Gazprom festgelegten Gaspreise in Kraft. Diese orientieren sich nun an dem üblichen Marktpreis und beenden die Energiesubventionierung der Ukraine. Konkret haben ukrainische Verbraucher und Industrie eine Preiserhöhung von über 400 Prozent zu verkraften. Nach den Worten des Gazprom-Vizechefs, Alexander Medwedew, werden für 1000 Kubikmeter Erdgas statt bisher 50,- dann 220 bis 230 US-Dollar zu berappen sein. Die Ukraine bezieht nahezu ihr gesamtes Erdgas aus Rußland.


Andere Marktlage

Die vom Medwedew vergangene Woche verkündete Entscheidung der russischen Seite markiert den vorläufigen Höhepunkt eines mit zunehmender Verbissenheit geführten, mehrmonatigen Verhandlungsmarathons. In diese Auseinandersetzung hatten sich sogar Präsident Wladimir Putin und sein ukrainischer Gegenspieler Viktor Juschtschenko direkt eingeschalte...




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