»Förderung der Konzerne gehört abgeschafft«
In der kommenden Woche beginnt die 6. WTO-Ministerkonferenz in Hongkong. Ein Gespräch mit Hüseyin Aydin
Klaus Fischer* Hüseyin Aydin ist gelernter Stahlarbeiter, IG-Metall-Funktionär und seit September als WASG-Politiker Mitglied des Deutschen Bundestages.
F: Am kommenden Dienstag beginnt in Hongkong die 6. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO). Glauben Sie, daß es dabei zu einer Einigung bei den strittigen Welthandelsfragen kommt?
Dies richtig einzuschätzen ist schwierig. Ich weiß nicht, was hinter verschlossenen Türen verhandelt wird und ob möglicherweise einige Länder von den Wirtschaftsmächten in ihre Konzeption eingebunden werden. Gegenwärtig sieht es nicht so aus, daß diese Runde in vielen Punkten zu einer Einigung führen wird.
F: Die vergangenen Treffen sind am Widerstand von Schwellen- und Entwicklungsländern gescheitert, die vor allem einen Abbau der Agrarsubventionen in den Industriestaaten fordern. Sehen Sie da Fortschritte?
Ich sehe hier keine großen Fortschritte. Das Scheitern der Konferenz von Seattle im Jahre 1999, hat dazu gefüh...
Artikel-Länge: 4475 Zeichen
Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.
Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 2,00 € wochentags und 2,50 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.
Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.
Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.
Hilfe bei Einlog-ProblemenAbo abschließen
Gedruckt
Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.
Verschenken
Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.