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19.10.2005 / Thema / Seite 10

Israel, Iran und die Atomwaffen

Im aktuellen Streit mit Teheran tritt die Regierung Scharon als Scharfmacherin auf. Dabei verfügt Israel längst über eigene Kernwaffen – und verweigert seither beharrlich jede internationale Kontrolle

Knut Mellenthin

Nach dem Sturz Saddam Husseins und der Besetzung Iraks müsse man »gleich am folgenden Tag« Iran als nächstes Ziel in Angriff nehmen, sagte Israels Regierungschef Ariel Scharon in einem Gespräch mit der Londoner Times, das diese am 5. November 2002 veröffentlichte, vier Monate vor dem Irak-Krieg. Schon im Februar 2002 hatte der damalige israelische Verteidigungsminister Ben Elieser bei einem USA-Besuch erklärt, eigentlich sei für Israel die Ausschaltung Irans noch wichtiger als der Sturz Saddam Husseins.

So ergibt sich denn das seltsame Bild, daß die einzige Atommacht des Nahen Ostens sich maßgeblich an der Treibjagd gegen einen Staat beteiligt, in dem die Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) nach zwei Jahren intensiver Suche nicht einmal Spuren irgendeines Atomwaffen-Programms gefunden haben. Die Pro-Israel-Lobby in den USA, das American Israel Public Affairs Committee (AIPAC), hat die Kampagne gegen Iran im laufenden Jahr zum Punkt ...

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