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13.10.2005 / Feuilleton / Seite 12

Russen in Berlin

Vladimir Ashkenazy dirigierte Schostakowitsch

Rainer Balcerowiak

Zehn Jahre war Vladimir Ashkenazy Chefdirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters (DSO) in Berlin. 1999 schmiß der Russe hin, entnervt von der örtlichen Kulturbürokratie. Nun ist sein Nachfolger Kent Nagano dabei, die Koffer zu packen. Wer der bessere Mann war, demonstrierte Ashkenazy am Dienstag. Als Musikdirektor und Dirigent des ausgezeichneten NHK Symphony Orchestra Tokyo kehrte er an seine alte Wirkungsstätte, die Berliner Philharmonie, zurück.

Ashkenazy steht wie kaum ein zweiter für die große Sinfonik des 20. Jahrhunderts. Natürlich hatte er eine Partitur von Dmitri Schostakowitsch im Gepäck. Dessen 1943 geschriebene 8. Sinfonie sollte laut Parteiau...

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