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12.10.2005 / Feuilleton / Seite 13

Monster Movies

Rice and beans in der Sexpuppenfabrik: Dreimal Globalisierungskritik im Film

Walter Hanser

Schriftliches zur Globalisierung gibt es en masse, ein wenig anders verhält es sich mit Dokumentarfilmen, die sich kritisch des globalen Zustandes des Kapitalismus annehmen. Im folgenden soll auf drei Filme hingewiesen werden, die das Spektrum der Globalisierungkritik ganz gut repräsentieren. Ein avancierter Antiglobalisierungsfilm ist der 52 Minuten lange Experimentalfilm des schwedischen Regiseurs Erik Gandini von 2003. »Surplus – terrorized into being consumers« beginnt mit eindrucksvollen Bildern der Demonstrationen in Genua gegen das G-8-Treffen 2001. Die Angriffe der militanten Demonstranten auf Banken und große Firmen werden von John Zerzan, einem in den angelsächsischen Ländern in der radikalen Linken rezipierten Theoretiker, kommentiert. Er spricht sich für Gewalt gegen Sachen aus, klagt die strukturelle Gewalt, die sich in Werbung und TV-Spots manifestiert an und hält der kapitalistischen Zivilisation eine Utopie des Primitivismus entgegen. Zerz...

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