12.10.2005
Marx gegen Marx
NPD-Vize leitet Schiedsgerichtsverfahren gegen sich selbst ein. Er soll Mitglieder zur Kooperation mit dem Verfassungsschutz gedrängt haben
Von Carsten Hübner
In der NPD ist ein heftiger Streit um den stellvertretenden Bundesvorsitzenden Peter Marx ausgebrochen. Nach Vorwürfen aus den eigenen Reihen soll Marx in seiner Zeit als saarländischer NPD-Landesvorsitzender zwei Parteifunktionäre dazu gedrängt haben, mit dem Verfassungsschutz (VS) zusammenzuarbeiten. Die Hälfte des Spitzellohns in Höhe von 250 Euro hätten die beiden dann an Marx überweisen sollen, was in einem Fall bis heute auch geschehe. Das geht aus einem Schre...
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