Der Schwarze Kanal
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12.10.2005 / Inland / Seite 15

Marx gegen Marx

NPD-Vize leitet Schiedsgerichtsverfahren gegen sich selbst ein. Er soll Mitglieder zur Kooperation mit dem Verfassungsschutz gedrängt haben

Carsten Hübner

In der NPD ist ein heftiger Streit um den stellvertretenden Bundesvorsitzenden Peter Marx ausgebrochen. Nach Vorwürfen aus den eigenen Reihen soll Marx in seiner Zeit als saarländischer NPD-Landesvorsitzender zwei Parteifunktionäre dazu gedrängt haben, mit dem Verfassungsschutz (VS) zusammenzuarbeiten. Die Hälfte des Spitzellohns in Höhe von 250 Euro hätten die beiden dann an Marx überweisen sollen, was in einem Fall bis heute auch geschehe. Das geht aus einem Schreiben hervor, daß der frühere NPD-Ideologe Jürgen Schwab kürzlich im Internet veröffentlicht hat. Er beruft sich dabei auf ein Telefonat mit dem Völklinger Stadtrat Otfried Best, der bis vor kurzem der dortigen NPD-Stadtratsfraktion angehörte.


Voigt schweigt sich aus

Best zufolge, so Schwab, »habe sich Peter Marx aktiv an Anwerbeversuchen des VS beteiligt«. Dennoch habe der Lokalpolitiker über Wochen keine Antwort auf sein Protestschreiben an den NPD-Vorsitzenden Udo Voigt erhalten, sond...




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