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07.09.2005 / Ausland / Seite 3

Gigantische Zerstörung

New Orleans, das Öl und die Weltwirtschaft: Zur politischen Ökonomie des Hurrikans »Katrina«. Schäden in Höhe von 100 Milliarden Dollar befürchtet

Winfried Wolf

Das Spezialunternehmen Risk Management Solutions (RMS) hat eine erste Bilanz über Hurrikan »Katrina« veröffentlicht. Die Firma beziffert die Gesamtschäden an Gebäuden und Infrastruktur sowie die Verluste aus Produktionsausfällen auf insgesamt 100 Milliarden Dollar. RMS geht dabei noch davon aus, daß in rund drei Monaten das Wasser aus New Orleans abgepumpt ist und die Großstadt wieder bewohnt werden kann. Es gibt allerdings ernsthafte Kommentare, wonach »The Big Easy – Die Große Leichtlebige«, wie New Orleans genannt wird, komplett aufgegeben werden und eine neue Stadt gebaut werden muß. Das könnte zu noch höheren Schadensberechnungen führen.


Teuerster Sturm

Damit handelte es sich bei »Katrina« um den teuersten Hurrikan, der die USA traf: Bislang war Hurrikan »Andrew«, der im August 1992 vor allem die Bahamas verwüstete, mit einem Gesamtschaden von 21,5 Milliarden Dollar der Spitzenreiter auf dieser Negativskala. Selbst die Schäden, zu denen es mi...




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