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06.09.2005 / Ausland / Seite 6

Baskische Kommunisten nach Madrid geladen

Repression gegen linke Unabhängigkeitsbewegung verstärkt. Batasuna nunmehr »am Limit der Geduld«

Ralf Streck

Ein mäßiger Friedensprozeß im Baskenland, den die verbotene Partei Batasuna (Einheit) der spanischen Regierung angeboten hat, wird immer stärker in Frage gestellt. Man sei »am Limit der Geduld« angelangt, erklärte deren Sprecher Arnaldo Otegi am Samstag. Den Anlaß für den Unmut des Batasuna-Vertreters lieferte erneut die spanische Justiz. Sie lud für den morgigen Mittwoch acht Führungspersönlichkeiten der linken baskischen Unabhängigkeitsbewegung vor den Nationalen Gerichtshof in Madrid. Betroffen sind diesmal die »Kommunistische Partei der Baskischen Territorien« (EHAK) und der Chef der linksnationalistischen Gewerkschaft LAB. Ihnen werden »Mitgliedschaft oder Unterstützung« der Untergrundorganisation ETA (Baskenland und Freiheit) vorgeworfen. Die EHAK hatte, mit Hilfe der Batas...

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