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06.09.2005 / Ausland / Seite 7

Mubarak ruft zum Urnengang

Vor den Präsidentschaftswahlen in Ägypten am Mittwoch: Restriktive Auswahl der Kandidaten sowie Aufrufe zum Boykott

Adam Morrow, Kairo

Ägyptische Wähler haben – rein formal betrachtet – am Mittwoch erstmals die Wahl zwischen mehreren Präsidentschaftskandidaten. Allerdings ging diesem Zugeständnis des amtierenden Staatspräsidenten Hosni Mubarak von der Nationaldemokratischen Partei an nationale und internationale Kritiker ein strikter »Qualifikationsprozeß« voraus. Dieser beschränkte die Möglichkeiten, tatsächliche Alternativen zur Herrschaft des ersten Mannes im Staate aufzubauen und öffentlich darzustellen. Folglich riefen mehrere Parteien und Bewegungen zum Boykott der Abstimmung auf. Zudem wurde die einflußreiche Muslimbruderschaft von einer Kandidatur ausgeschlossen. Insgesamt besteht nunmehr die Liste derjenigen, die sich trotz der undemokratischen Umstände an der Wahl beteiligen, aus zehn Aspiranten auf das höchste Amt Ägyptens.

Neben Mubarak als demjenigen, der seit 1981...

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