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27.08.2005 / Ausland / Seite 9

Elend auf dem Bildschirm

»Bewußtsein schaffen« reicht nicht im Kampf gegen den Hunger in Afrika: Vom Wissen um den Zustand in der Welt und um die eigene Hilflosigkeit, ihn zu ändern

Mumia Abu-Jamal

Unlängst gingen dramatische Bilder von Hungernden in den Wüstengebieten des nordwestafrikanischen Staates Niger um die Welt. Vor allem die von sterbenden Kleinkindern. Von Müttern, die ihre Babys nicht mehr stillen können. Von Vätern inmitten der erbarmungslosen Trockenheit, in Tränen aufgelöst, weil sie ihre Frauen und Kinder nicht retten können. Nichts mehr, was sie ihnen noch zu essen oder trinken geben konnten. Das ist Niger im Jahr 2005, und als diese Bilder gesendet wurden, hieß es in Meldungen lapidar, daß es noch mindestens vier Wochen dauern würde, bis erste Hilfslieferungen die Hungernden erreichen würden.

Der Fall Niger erzählt auch vom Leben, das wir im Herzen des Imperiums führen. Davon, daß hier Millionen Menschen so übermäßig viel zu essen haben. Und davon, daß eine der sich rapide ausbreitenden Todesursachen Fettleibigkeit ist, gefolgt von der nicht weniger gefährlichen Diabetes. Jährlich werden Milliarden Dollar ausgegeben für die neu...

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