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05.08.2005 / Titel / Seite 1

Lob des kleineren Übels

Keine Probleme mit Hartz IV. Betriebsratsvorsitzende von Großunternehmen unterstützen Schröder und schweigen zur Linkspartei

Sebastian Gerhardt

Nichts verbindet tiefer als ein klares Feindbild. Der am Donnerstag veröffentlichte Wahlaufruf von 18 Betriebsratsfürsten – keine Frau ist unter den Erstunterzeichnern – und dem machtlosen SPD-»Linken« Ottmar Schreiner zugunsten der SPD und Gerhard Schröders zeichnet für den 18. September das Bild einer Schicksalswahl: »Es geht um den Erhalt und die Weiterentwicklung unserer sozialen Wirtschaftsordnung oder Marktradikalismus pur.« (www.spd.de) Von der deutschen Sozialdemokratie erwarten die Kollegen nur Gutes: Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit, Stärkung der Binnennachfrage, verläßlichen Kündigungsschutz, Erhalt der Flächentarifverträge, Verteidigung der Tarifautonomie usw. Dagegen »die anderen«. Sie »propagieren die Abschaffung des Kündigungsschutzes in 90 Prozent der Betriebe und die Zerschlagung der Flächentarifverträge. Sie wollen die Mitbestimmung einschränken und Lohndumping Vorschub leisten. Eine solche Politik schafft keine Investitionen in meh...

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