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25.06.2005 / Ausland / Seite 3

Gefahr aus dem Westen

Venezuelas Regierung warnt vor Terrorgruppen, die Ermordung von Hugo Chávez planen. Formiert sich bewaffnete rechte Opposition in Kolumbien?

Harald Neuber

Innenminister Jesse Chacón trat selbstsicher auf, als er am Dienstag in Caracas zur Pressekonferenz erschien: Um eine Zusammenarbeit abzusprechen, seien Vertreter der Opposition gegen die linke Regierung von Präsident Hugo Chávez im Nachbarstaat Kolumbien mit ultrarechten Paramilitärs zusammengekommen. »Es liegen uns Informationen vor, die belegen, daß dort reale Treffen stattgefunden haben«, tat Chacón die Einwände oppositioneller Medien ab. Die Regierung verfüge schließlich über »umfassende Bild- und Tonaufnahmen«. Mit diesem Material, fuhr Chacón fort, könne eindeutig belegt werden, »daß einige Leute nach Kolumbien gehen, um dort engen Kontakt mit der paramilitärischen Bewegung zu halten«.


Kontakt zu Paramilitärs

Treffen haben demnach im kolumbianischen Department Norte de Santander stattgefunden, das an Venezuelas Westgrenze liegt. Auf kolumbianischer Seite gilt das Gebiet als Hochburg der ultrarechten Paramilitärs der »Vereinigten Selbstverteidigu...




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