10.06.2005 / Ausland / Seite 15

Leiden ein Leben lang

Im Kampf gegen Genitalverstümmelung bei Frauen und Mädchen fordern weltweit Organisationen die Europäische Union zur Unterstützung auf

Stefania Bianchi (IPS)

Mehr Engagement der Europäischen Union im Kampf gegen die Genitalverstümmelung bei Frauen und Mädchen haben europäische Parlamentarier und eine Arbeitsgruppe führender internationaler Organisationen kürzlich auf einem Seminar in Brüssel angemahnt.

Das Netzwerk, dem unter anderem die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Weltbank und das Weltkinderhilfswerk UNICEF angehören, appellierte an die Europäische Kommission, ihre finanzielle Unterstützung für Maßnahmen zur Beendigung der umstrittenen Praxis zu erhöhen. Zudem erneuerte es die Forderung nach einer besseren Zusammenarbeit und einer Harmonisierung bestehender Rechtsvorschriften. Auch die frühere EU-Kommissarin für Humanitäre Hilfe und jetzige EU-Abgeordnete Emma Bonino plädierte auf dem Seminar, der Genitalverstümmlung/Beschneidung (FGM/C) mit Nulltoleranz zu begegnen. »Wir müssen Synergien zwischen den Handlungen und dem Engagement von Politikern, Juristen, Zivilgesellschaft, Medizinern und relig...

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