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31.05.2005 / Thema / Seite 10

Welche Revolution?

Die politischen Zustände in der »nachrevolutionären« Ukraine – Eindrücke von einer Reise in das postkommunistische Land (Teil II und Schluß)

Hannes Hofbauer
* In dem in der jW-Wochenendausgabe erschienenen ersten Teil des Artikels wurde die in der Ukraine um sich greifende Korruption beleuchtet und der repressive Kurs der Regierung Juschtschenko untersucht.



Vier Monate nach dem Machtwechsel in Kiew will kaum mehr jemand außerhalb der unmittelbaren Kreise um Viktor Juschtschenko und Julia Timoschenko von »Revolution« sprechen, wenn die Rede auf die Dezember-Ereignisse 2004 kommt. »Es hat keine Revolution gegeben«, stellt der Soziologe Vladimir Malinkowitsch trocken fest. Der für das Internationale Institut für gesellschaftliche und politische Studien, einer in Moskau beheimateten liberalen Institution, arbeitende Malinkowitsch gesteht zwar zu, daß die Mehrheit der Demonstranten für radikale Veränderungen gekämpft hat, »aber die Organisatoren wollten keine Revolution, sondern nur eine Revanche. Es war eine Veranstaltung, um sich die Macht zu holen, zurückzuholen.« Ähnlich sieht das auch Volodimir Jaworski...

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