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18.05.2005 / Inland / Seite 15

Unerwünschte Fragen

Schilys Antwort zum Umgang mit Hitlers Eliten in der Nachkriegs-BRD vertuscht Realitäten. Viele fanden ihren Platz in Bundesministerien

Hans Daniel

Historiker, die sich mit dem Wiedereinzug altgedienter Faschisten nach 1945 in die Bundesministerien beschäftigen und deshalb Einblick in die Archive verlangen, müssen auch in Zukunft mit erheblichen Schwierigkeiten rechnen. Der Grund: Es gibt da nichts mehr aufzuarbeiten. Dafür ist in den zurückliegenden Jahren alles bestens geregelt worden. Das jedenfalls geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums an Dr. Volker Wissing hervor. Der FDP-Bundestagsabgeordnete hatte schriftlich angefragt, in welchen Bundesministerien »eine bzw. noch keine Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit stattgefunden habe und auf welche Weise diese jeweils erfolgt sei«.

Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) ließ daraufhin verlauten, daß sich die Bundesministerien »nicht in einer Kontinuität mit der ehemaligen nationalsozialistischen Reichsregierung« sähen und nach Gründung der BRD »alle Bundesregierungen auf Grund demokratischer Wahlen« gebildet worden seien...

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