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22.04.2005 / Ausland / Seite 9

Demokratische Defizite

Entwicklungs- und Schwellenländer treten in Weltbank und Internationalem Währungsfonds offensiv gegen ihre Marginalisierung auf

Wolfgang Pomrehn

Eine Gruppe von Entwicklungs- und Schwellenländern, die sogenannten G24, hat die Reform der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) eingefordert. In einer am vergangenen Wochenende anläßlich der Frühjahrstagung beider globalen Finanzinstitutionen verabschiedeten Erklärung, halten die G24-Minister fest, daß deren »Strukturen sich nicht entsprechend der zunehmenden Größe und wachsenden Rolle der Schwellen-, Entwicklungs- und Übergangsländer (Osteuropa und Zentralasien) in der Weltwirtschaft entwickelt haben.« Insbesondere sei der Einfluß kleiner Staaten und solcher mit geringer Wirtschaftskraft im Entscheidungsprozeß »extrem begrenzt«.

Die Starken dominieren

IWF und Weltbank waren 1944 im US-amerikanischen Bretton Woods gegründet worden und haben seitdem ihren Sitz in der US-Hauptstadt Washington. Anders als in der zur gleichen Zeit ins Leben gerufenen UNO, werden die Staaten in den Bretton-Woods-Institutionen nicht einmal formal gleichb...



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