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01.03.2005 / Ausland / Seite 3

Abschied von Sewastopol

Letztes Gefecht um eine militärische Legende? Rußland bereitet sich auf den Verlust der Marinebasis am Schwarzen Meer vor

Frank Preiß

Es ist etwas stiller um die Ukraine geworden. Der hierzulande als prowestlicher Demokrat apostrophierte Viktor Juschtschenko wurde beim zweiten Anlauf endlich zum Präsidenten »gewählt«. Vielleicht werden wir nie erfahren, warum man ihn vorher ausgerechnet mit dem Pflanzenvernichtungsmittel »Gelber Regen« dem russischen Pendant zum US-amerikanischen »Agent Orange« umbringen wollte. Jedenfalls war die Spur nach Moskau gelegt und der Zweck erfüllt.

Schlüsselfiguren

Zum Glück für das neue Regime wird die Masse der Ukrainer wohl kaum die New York Times lesen. Da war bereits am 17. Januar im Beitrag »Wie Topspione in der Ukraine den Weg der Nation veränderten« zu erfahren, daß die simple Wahlfälschung durchaus noch Steigerungen erleben kann.

Juschtschenko hat seine politische Mannschaft nun installiert. Die schillernde Figur der Premierministerin Julia Timoschenko, gegen die die russische Staatsanwaltschaft schon vor geraumer Zeit einen Haftbefehl wege...





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