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08.02.2005 / Feuilleton / Seite 13

Offen und produktiv

Jenaer Faschismus-Colloquia: Manfred Weißbecker zum 70.

Werner Röhr

Manfred Weißbecker war bis zur Auflösung seines Instituts 1991 Professor für Geschichte in Jena, über viele Jahre auch Dekan der Fakultät. Ein Ereignis besonderer Art in der Wissenschafts- und Universitätsgeschichte der DDR war das von ihm seit 1971 organisierte Faschismuscolloquium. Jedes Jahr trafen sich im Herbst zwischen dreißig und vierzig Wissenschaftler zu einem Forschungscolloquium in Jena oder dessen schöner Umgebung und sprachen in loser Runde über die unterschiedlichen Facetten jeweils eines Problems. Die Hälfte der Teilnehmer war in Jena zu Hause. Das hatte den Vorteil, daß hier nicht nur Fachhistoriker saßen, sondern sich interessierte Literaturwissenschaftler, Kulturwissenschaftler, Philosophen, Juristen einstellten. Wirtschaftswissenschaftler waren leider selten vertreten. Ein reichliches Drittel der regelmäßigen Teilnehmer kam aus Berlin, und das waren fast immer Historiker, von der Humboldt-Universität und der Akademie der Wissenschaften,...

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