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07.02.2005 / Inland / Seite 9

Preiskampf im Druckertinten-Regal

Kostenunterschiede bei Kartuschen bis zu 70 Prozent. Billigtinten teilweise besser als das Original

Johannes Frewel

Erlesene Weine und Luxusparfüme wirken gegen sie wie ein Schnäppchen: Druckertinte ist zu einer der weltweit teuersten Flüssigkeiten geworden. Hersteller Hewlett Packard (HP) verlangt für einen mit nur acht Milliliter gefüllten Farbdruckkopf 23 Euro, macht pro Liter stolze 2875 Euro.

Der Markt ist denn auch hart umkämpft. Mit unterschiedlichen Strategien versuchen die Druckerbauer, billigere Fremdanbieter bei der Tinte auf Abstand zu halten. »Bei weltweit mehr als 270 Millionen verkauften Tintenstrahldruckern ist der Verkauf von Tintenpatronen für uns – wie für alle Druckerhersteller – ein großes, wichtiges Geschäft«, betont Ralf Groh, HP-Vertriebsdirektor Zubehör Deutschland. Und Rolf-Hendrik Arens, Senior Manager Consumer Business bei Epson Deutschland, sagt: »Das Geschäft mit den Verbrauchsmaterialien ist für uns ebenso wichtig wie das mit der Hardware«.

Ein offenes Geheimnis ist, daß vor allem die sündhaft teuren Nachkaufpatronen einen wesentlic...



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