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07.02.2005 / Ausland / Seite 6

Nepals Rebellen drohen mit Blockade

Der königliche Diktator präsentiert sich als Heilsbringer einer »neuen Ära« und will doch nur seine Allmacht verewigen

Hilmar König, Neu Delhi

Auch wenn der dreitägige in der vergangenen Woche von den maoistischen Rebellen ausgerufene Generalstreik gegen das diktatorische Regime des Königs zumindest in der Hauptstadt Kathmandu weitgehend ignoriert wurde, droht die Guerilla nun erneut mit einer landesweiten Blockade. Macht König Gyanendra, seit dem Putsch vom 1. Februar als »Premierminister« die alleinige Exekutivgewalt im Land, seinen demokratiefeindlichen Kurs nicht rückgängig, dann will die KP Nepals (Maoistisch) dafür sorgen, daß ab 13. Februar auf unbestimmte Zeit der Verkehr lahmgelegt wird und die Produktion zum Stillstand kommt.


Ausnahmezustand verhängt

Politische Parteien sind verboten, ihre Führer befinden sich unter Hausarrest oder im Gefängnis, ebenso die Gewerkschaftsaktivisten. In den Redaktionen von Zeitungen sowie Radio- und Fernsehstationen wachen Offiziere darüber, daß keine politischen Nachrichten, sondern nur reine Unterhaltung gesendet wird. Dieser Zustand soll, wie ...




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