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07.02.2005 / Titel / Seite 1

35 Stunden sind genug

Frankreichs Gewerkschaften feiern Erfolg im Kampf für Erhalt der »kurzen Arbeitswoche«. Hunderttausende auf den Straßen. Weitere Aktionen geplant

Christian Giacomuzzi, Paris

Als entscheidende Schlacht gegen die konservative Regierung haben Frankreichs Gewerkschafter und Vertreter der Linksopposition die Aktionen am Sonnabend im Kampf für die 35-Stunden-Woche bewertet. Landesweit beteiligten sich weit über 300 000 Menschen, nach Gewerkschaftsangaben über eine halbe Million, an 140 Demonstrationen und Protestaktionen. Der Protest richtet sich gegen die von der Regierungspartei UMP geplante Lockerung der gesetzlich geregelten Arbeitszeitverkürzung. Die 35-Stunden-Woche war im Jahr 2000 vom damaligen sozialistischen Ministerpräsidenten Lionel Jospin eingeführt worden. Nach der angestrebten Aufhebung wären Arbeitszeiten bis zu 48 Stunden pro Woche zulässig – dies ist die in der EU gültige Obergrenze. Am Dienstag soll im Parlament in erster Lesung darüber abgestimmt werden.

Allein in Paris gingen am Sonnabend 90...

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