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29.01.2005 / Feuilleton / Seite 12

Sabotage, Absentismus und wilde Streiks

Benjamins Tigersprung: Geschichte des Linksradikalismus – kurzer Lehrgang (13). Kampf gegen die Arbeit in der Arbeit: Der Operaismus

Walter Hanser

Es gibt mehrere Varianten, gegen die Arbeit zu sein: die nietzscheanisch-aristokratische Herrenperspektive, die andere das feine Gewandt nähen läßt; der studentische Habitus der Daueradoleszenten, die auf die Nase fliegen, wenn der BAföG-Bezug ausbleibt oder aber der Kampf gegen das Verdonnert-Sein, seine Ware Arbeitskraft verkaufen zu müssen. Genau darum ging es dem aus Italien kommenden Operaismus, der Arbeiteruntersuchung.

Wie die in Frankreich angesiedelte ex-trotzkistische Gruppe Socialisme ou Barbarie um Claude Lefort, Cornelius Castoriadis und Daniel Mothé versuchte man sich in einer Mischung aus Industriesoziologie und Marxismus, wobei die Herrschaftsförmigkeit des ersteren und der Determinismus des letzteren überwunden werden sollten. Historisch war die Situation günstig, weil der geplante Kapitalismus der Nachkriegszeit sich als sozial pazifiziert und relativ krisenfrei wahrnahm und einige Unternehmen sich radikale Soziologen in den Betrieb h...

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