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29.01.2005 / Inland / Seite 4

Marsch in die Armut

Wirtschaftsforscher konstatieren wachsende Kluft zwischen Arm und Reich bei steigenden Profiten. Ostdeutsche Einkommen weiter unter Westniveau

Hans Springstein

Die Kluft zwischen Arm und Reich hat sich seit 1998 unter Kanzler Gerhard Schröder vergrößert. Das stellt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin in seinem neuesten Wochenbericht fest. Danach ist der Anteil der in Armut lebenden Bundesbürger von 13 Prozent im Jahr 1998 auf 15,3 Prozent im Jahr 2003 angestiegen. Als arm gilt in der EU, wer über weniger als 60 Prozent des nationalen durchschnittlichen Nettoeinkommens zum Leben verfügt. Für eine vierköpfige Familie liegt diese Grenze derzeit bei etwa 1550 Euro im Monat.

Zugleich explodieren die Profite und stagnieren die Löhne, wie das Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung (isw) München in einer aktuellen Analyse feststellt. Während im vergangenen Jahr die Nettolöhne und -gehälter trotz »Steuerreform« nicht zunahmen, wären die Einkommen aus Gewinnen und Vermögen um 10,7 Prozent gewachsen. »Allein die Profite der Dax-30-Konzerne stiegen im vergangenen Jahr um über 60 Pro...

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