25.01.2005 / Inland / Seite 5

»Not welcome, Mr. Bush«

Großdemonstration in Mainz und Aktionen im ganzen Land geplant. Friedensbewegung fordert von der Bundesregierung, den USA die Kriegsgefolgschaft zu verweigern

Reimar Paul

Mit einer Großdemonstration in Mainz und Aktionen in vielen anderen Städten will die Friedensbewegung gegen den bevorstehenden Besuch von US-Präsident George W. Bush in Deutschland protestieren. Darauf haben sich am Wochenende Initiativen bei Konferenzen in Mainz und Kassel geeinigt. Der dabei verabschiedete Aufruf zu den Aktionen ist mit »Not Welcome, Mr. Bush!« überschrieben. Bush kommt im Rahmen einer Europareise am 23. Februar in die Bundesrepublik. Geplant sind ein Treffen mit Kanzler Gerhard Schröder (SPD) in Mainz und ein Besuch im US-Army-Hospital in Wiesbaden. Am Vortag wird der US-Präsident zu einem Besuch bei NATO und EU in Brüssel erwartet, am 24. Februar will er in Bratislava den russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen.

Die zentrale Demonstration in Mainz soll am 23. Februar stattfinden. Beim Ordnungsamt wurden vorsorglich mehrere Kundgebungen angemeldet, da der genaue Verlauf des Bush-Besuches noch nicht bekannt ist. Inhaltliche Sch...

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