25.01.2005 / Ansichten / Seite 8

Einheitsfronten

Debatte über die NPD

Arnold Schölzel

Vor drei Jahren platzte das Verbotsverfahren gegen die NPD: 30 Prozent aller Vorstandsmitglieder auf Landes- und Bundesebene arbeiteten für den Verfassungsschutz. Auf den wiederum beruft sich die CDU des Landes Brandenburg, die Anstoß daran nimmt, daß Peter Gingold zur Gedenkfeier der Stadt Frankfurt/Oder am 27. Januar als Redner geladen ist. Offizieller Grund: Gingold ist einer der Sprecher der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes VVN-BdA. Und die steht im Verfassungsschutzbericht als »linksextremistisch«.

Es gibt in Sachen Faschismus oder Neofaschismus in der Bundesrepublik nichts Neues außer gleichbleibender Heuchelei. Wer wie Gingold in Frankreich und Italien gegen deutsche Faschisten kämpfte, wer Verwandte in Auschwitz verlor, dem kann beides nicht verziehen werden. Daß der Kanzler am Montag im Hinblick auf das »Ansehen Deutschlands im Ausland«, mit R...

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