Der Schwarze Kanal
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20.01.2005 / Ausland / Seite 15

Dem Erdboden gleichgemacht, mit Schotter

Babylonier in Babylon: Auf den Ruinen der antiken Stadt errichteten US-geführte Truppen eine Militärbasis. Der Direktor der Nahostabteilung am Britischen Museum zog Zwischenbilanz

Das Britische Museum in London hat den US-geführten Besatzungstruppen des Irak irreparable Beschädigungen der antiken Stadt Babylon vorgeworfen. Die früher mesopotamische Stadt habe durch die Nutzung als Militärbasis durch US- und polnische Soldaten beträchtliche Schäden genommen, zitierte The Guardian am Samstag den renommierten Archäologen John Curtis. Ein US-Armeesprecher entgegnete, die Truppen hätten ihr Bestes getan, Babylon zu schützen. Die 100 Kilometer südlich von Bagdad gelegene Stadt ist berühmt wegen des Turmbaus zu Babel und der Hängenden Gärten, eines der sieben Weltwunder.

Curtis berichtete, Armeefahrzeuge hätten in Babylon mehr als 2 600 Jahre alte Pflastersteine zerstört. Ziersteine am berühmten Ishtar-Tor seien zerbrochen und entfernt worden. Das Dach des Ninmah-Tempels sei teilweise eingestürzt. Die US-geführten Truppen hätten z...

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