Gegründet 1947 Dienstag, 25. Juni 2019, Nr. 144
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24.12.2004 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Mach mir den Robert Redford«

Gespräch mit einer Freierin namens Maja zum Fest der Liebe. Über einen Callboy als Geliebten, Erektion und Friseurbesuche, Trostpflaster und gute Küsse

Gisela Sonnenburg

* Maja heißt nicht Maja, ist aber unter 30 und kauft sich regelmäßig Sex.


Also, eines müssen wir klarstellen: Mein Freund darf da nichts von wissen, auch nicht, wenn das jetzt in der Zeitung steht.

F: Selbstverständlich, aber ist so ein Versteckspiel nicht anstrengend?

Ein normaler Seitensprung ist auch anstrengend. Außerdem finde ich es reizvoll, wenn ich sozusagen ein Doppelleben führe. Man lernt, sich die Zeit gut einzuteilen. Ein- bis zweimal im Monat weiß ich sicher, daß keine Entdeckungsgefahr besteht. Diese Möglichkeit genieße ich mit meinem Liebhaber, den ich dafür bezahle.

F: Wie sind Sie auf den Callboy gekommen?

Ich hatte Streß mit meinem Freund, mit dem ich über drei Jahre zusammen bin. Das war vor einem dreiviertel Jahr. Ich blätterte also durch die Zeitungsanzeigen und fand ein ansprechendes Inserat. Ich rief einfach mal an, und seine Stimme fand ich gleich ganz toll. Er klang weich und willig, wenn ich mal so sagen darf....










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