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27.05.1998 / Ausland / Seite 0

Zwiespältige Annäherung in Kambodscha

Regierung verfolgt doppelbödige Strategie gegen Rote Khmer

Anton Holberg

Anfang Mai erklärte Kambodschas Ministerpräsident Hun Sen, daß die Anführer der Roten Khmer, die immer noch gegen die Regierung kämpften, nicht mit einer Amnestie rechnen könnten, sondern »wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit« vor Gericht gestellt würden. Namentlich genannt wurden in diesem Zusammenhang Tak Mo, Nuon Chea und Khieu Sampan, die führend an den Massenmorden unter dem Regime des inzwischen verstorbenen Pol Pot beteiligt gewesen waren.

Die Verbrechen an der Menschlichkeit werden den Genannten zwar zu Recht vorgeworfen, aber zweifellos sind sie nicht der Grund dafür, daß ihnen eine Amnestie verwehrt wird. Die wahre Situation wurde bereits im April von »Far Eastern Economic Review« so auf den Punkt gebracht: »Die Roten Khmer sind nicht verschwunden - sie sind an der Macht.« Die Zeitschrift listete die Namen und die Bilanz einer Reihe von Personen auf, die sowohl an den Menschenrechtsverletzungen des Pol-Pot-Regimes beteiligt ...

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