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23.11.2004 / Inland / Seite 4

Prohibition ist gescheitert

Wissenschaftler, Ärzte, Rechtsanwälte und betroffene Eltern diskutierten über Drogenpolitik. Legalisierung bisher verbotener Rauschmittel gefordert

Hans Springstein

Die herrschende, auf Prohibition ausgerichtete Drogenpolitik richtet mehr Schaden als Nutzen an. Das war das Fazit einer Diskussionsveranstaltung am Freitag in Berlin, zu der der Bundesverband für aktzeptierende Drogenarbeit akzept e.V. gemeinsam mit dem Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit, der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin und dem Republikanischen Anwältinnen und Anwälte Verein Berlin eingeladen hatte. Kontroversen gab es dabei kaum, da die eingeladenen Befürworter der herrschenden Drogenpolitik aus CDU und Junger Union, sowie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marion Caspers-Merk fernblieben.

»akzept«-Mitglied Henning Schmidt-Semisch, Wissenschaftler an der Universität Bremen, verwies auf die Folgen der Illegalisierung vieler Rauschdrogen wie gesundheitliche Schäden bei den Süchtigen durch unhygienische Bedingungen und verunreinigte Substanzen, fehlende medizinische Betreuung und gesellschaftliche St...

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