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08.11.2004 / Ansichten / Seite 3

»Auskommen für alle, Krieg für niemanden«

Italiens Basisgewerkschaften und junge Prekäre gehen gemeinsam auf die Straße. Gespräch mit Angelo Pedrini

Damiano Valgolio

* Angelo Pedrini war 15 Jahre Mechaniker bei CONED in Mailand. Jetzt ist er einer der nationalen Koordinatoren der CUB, einem Zusammenschluß linker Basisgewerkschaften in Italien.


F: Zehntausende sind am Samstag durch Rom gezogen und haben gesichertes Auskommen und soziale Rechte gefordert. Vor allem junge Menschen protestierten gegen die zunehmende Prekarisierung der Beschäftigung. »Street Parades« als Protestform, kann sich eine Gewerkschaft damit anfreunden?

Selbstverständlich. Die Proteste müssen diejenigen einbinden, die am meisten von Flexibilisierungen und Entrechtung betroffen sind, also die jungen Leute. Die allgemeine Prekarisierung muß sichtbar gemacht werden, die Initiativen müssen attraktiv sein, auch für alle, die sich ungern organisieren. Deshalb unterstützen die Basisgewerkschafter, egal ob von COBAS oder CUB, die Street Parades. Auch am 1. Mai waren wir dabei. Genauso wie viele Erwerbslose und Jugendliche aus den sozialen Zentren...




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