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29.09.2004 / Feuilleton / Seite 12

Einerseits ...

... und andererseits

Einerseits

Vor 60 Jahren wurde der Gewerkschafter Wilhelm Leuschner von den Nazis ermordet. 1890 als Sohn eines Ofensetzers in Bayreuth geboren, wurde er 1910 Mitglied der SPD, 1919 Vorsitzender des Zusammenschlusses Darmstädter Gewerkschaften. 1924 zog er für die SPD in den hessischen Landtag ein. 1928 folgte seine Berufung zum hessischen Innenminister. Im Juni 1933 wurde er für vier Tage inhaftiert und gefoltert. Nach seiner Freilassung zwangen ihn die Nazis, für die nach Auflösung der Freien Gewerkschaften von Hitler installierte Deutsche Arbeitsfront zu werben. Leuschner beugte sich nicht, berichtete in Genf von der Unterdrückung der Arbeiterbewegung. Nach seiner Rückkehr wurde er wieder festgenommen ...

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