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15.09.2004 / Ausland / Seite 8

Ungarn im Ausverkauf

Auch designierter Premier setzt auf Auslandskapital. Soziale Probleme wachsen

Anton Holberg

Am 19. August hat Ungarns Ministerpräsident Peter Medgyessy, der seit 2002 an der Spitze der Koalition zwischen Ungarischer Sozialistischer Partei (MSZP), dem rechten Flügel der ehemaligen Staatspartei MSZMP (Ungarische Sozialistische Arbeiterpartei) und den kleineren Liberalen Demokraten (SzDSz) steht, seinen Rücktritt erklärt. Ende diesen Monats wird deshalb mit größter Wahrscheinlichkeit Staatspräsident Ferenc Madl den ehemaligen Sportminister Ferenc Gyurcsany zum neuen Premier ernennen. MSZP-Mann Gyurcsany braucht sich auch privat über seine Zukunft keine Sorgen zu machen, ist er doch – ganz anders als sein britisches Vorbild Anthony Blair – ein millionenschwerer Geschäftsmann, der sich nach der »Wende« an der Privatisierung von Volkseigentum gesundgestoßen hat. Ob er sich jedoch lange seines Amtes als Ministerpräsident erfreuen kann, ist ungewiß, denn 2006 stehen bereits die nächsten Parlamentswahlen an.

Offiziell ist Medgyessy wegen eines Streits...

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