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07.09.2004 / Thema / Seite 10

»Abzug« aus Europa – kein Grund zum Feiern

Deutschland bleibt Sprungbrett und Drehscheibe US-amerikanischer Interventionskriege. Eine IMI-Analyse

Jürgen Wagner

Schon kurz nach seinem Amtsantritt erteilte US-Präsident George W. Bush seinem Verteidigungsminister Donald Rumsfeld den Auftrag, das US-amerikanische Militär einer umfangreichen Umstrukturierung zu unterziehen. Seine Vorgaben waren unmißverständlich: Es solle künftig »schneller« und damit »leichter einsetzbar« sein sowie insgesamt »präziser« und damit letztlich auch »tödlicher« werden.

Die seither geplanten und teils bereits begonnenen »umfangreichsten Änderungen der amerikanischen Truppenzusammensetzung im Ausland im letzten halben Jahrhundert« (Foreign Affairs 5/2003, S. 95) hat Bush am 16. August in einer Rede vor Veteranen in Cincinnati jetzt auch offiziell verkündet: »Im nächsten Jahrzehnt werden wir eine schnellere und flexiblere Truppe einsetzen, was bedeutet, daß mehr unserer Truppen zu Hause stationiert sein werden. Wir werden einige unserer Truppen und Kapazitäten an neuen Orten stationieren, damit sie schnell gegen unerwartete Gefahren angehe...

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