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20.08.2004 / Titel / Seite 1

Ein Euro ist zuviel

Korrekturen an »Hartz IV« gefordert. Wirtschaftsexperte kritisiert Clement

Die Ankündigung von Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD), mindestens 600 000 Langzeitarbeitslose mit Ein-Euro-Jobs zu beschäftigen, rief am Donnerstag geteilte Reaktionen hervor. Sie reichten vom Vergleich mit dem »Reichsarbeitsdienst« bis zu Unterstützung und zu Vorschlägen, die Entlohnung noch weiter zu kürzen. »Die Eingliederungschancen der Arbeitslosen steigen dadurch überhaupt nicht«, erklärte z. B. Holger Schäfer, Arbeitsmarktexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft, der Berliner Zeitung. Teilnehmer würden stigmatisiert und reduzierten schon im Vorfeld der Maßnahmen ihre Bemühungen um einen regulären Job. »Mit den Ein-Euro-Jobs können Arbeitslose zudem leicht ein Gesamteinkommen von 800 bis 900 Euro erzielen.« Das sind laut Schäfer »Einkommensbereiche«, die besonders in Ostdeutschland nur mit einem qualifizierten Job erreicht werden können. »Die Ein-Euro-Jobs treten in Konkurrenz zum echten Arbeitsmarkt.« Insgesamt habe er große Zweifel ...

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