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04.08.2004 / Inland / Seite 5

Atomlobby auf leisen Sohlen

Bürgerinitiativen befürchten schleichende Festlegung auf Atommüllager Gorleben

Reimar Paul

Die Suche nach einem Endlager für Atommüll kommt nicht voran. Das Versprechen von Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne), das Auswahlverfahren beginne von vorn, ist nach Ansicht von Atomgegnern nichts mehr wert. Mit einer jetzt angekündigten Veränderungssperre für den Salzstock Gorleben werde dieser als Endlagerstandort festgeschrieben, befürchtet die Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz Lüchow-Dannenberg.

Die Bundesregierung favorisiert das »Ein-Endlager-Konzept«: Alle radioaktiven Abfälle aus Atomkraftwerken, aus der Forschung und aus Krankenhäusern sollen in einem einzigen unterirdischen Endlager versenkt werden. Der Salzstock Gorleben, der bereits seit Jahrzehnten auf seine Tauglichkeit geprüft wird, ist nach dem Urteil vieler Wissenschaftler undicht und deshalb völlig ungeeignet. Vor vier Jahren ließ Trittin denn auch die Erkundungsarbeiten in Gorleben unterbrechen. Doch nun hat das Ministerium dem Lan...

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