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04.06.2004 / Feuilleton / Seite 13

Der Sozis langer Atem

Vor 53 Jahren wollte die Frankfurter Rundschau kein SPD-Blatt mehr sein, och jo

Heiner Halberstadt

Am 1. August 1945 erschien die erste von der US-Militärregierung lizenzierte Ausgabe der Frankfurter Rundschau (FR). Lizenzträger waren Willi Knothe (SPD), Karl-Wilhelm Gerst (CDU) und Emil Carlebach (KPD). Fast zeitgleich gründete die Frankfurter SPD ein Mitteilungsblatt namens Volksstimme. Vor 1933 war die Volksstimme die Frankfurter und hessische SPD-Tageszeitung gewesen. Der sozialdemokratische Journalist Benno Halberstadt erhielt von der soeben neu konstituierten SPD den Auftrag, die Wiedergründung der Volksstimme als Tageszeitung vorzubereiten. Dem diente zunächst das Mitteilungsblatt. In den folgenden Monaten wurden Mitarbeiter wie der spätere Frankfurter OB Walter Möller und der spätere Chef des HR-Hörfunks, Friedrich-Franz Sackenheim, gewonnen. Anfang 1947 aber erklärte Knothe, inzwischen hessischer SPD-Landesvorsitzender und konstituierendes Mitglied des hessischen Verfassungsausschusses, man brauche in in Hessen keine zwei sozialdemokratischen ...

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