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24.04.2004 / Wochenendbeilage / Seite 6 (Beilage)

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Auszug aus dem Bericht Álvaro Cunhals an den VIII. Parteitag der Portugiesischen Kommunistischen Partei (PCP) vom November 1976

* Wir dokumentieren diesen Text nach dem Band von Álvaro Cunhal: Zur portugiesischen Revolution. Reden 1974 bis 1979. Verlag Marxistische Blätter, Frankfurt am Main 1979, 240 Seiten.


Es war eine Tragödie für die portugiesische Revolution, daß die Sozialistische Partei (PS) einen rechtslastigen Kurs gegen die Entwicklung des revolutionären Prozesses verfolgte und sich mit der Rechten verbündete. Eine um so größere Tragödie, als ein Riß und ein Bruch genau im konsequentesten (wenn auch nicht homogenen) Kern der Bewegung der Streitkräfte (MFA) entstand: zwischen den Mitgliedern der ehemaligen Koordinierungskommission und im Revolutionsrat selbst.

Der Bruch zwischen der PKP und der PS wurde durch die rechtsgerichtete, antikommunistische Politik der PS-Führung verschuldet. Seit dem 25. April (1974, jW) hat die PS-Führung den revolutionären Prozeß stets mit Reserve und Mißtrauen betrachtet, da er die Perspektive der portugiesischen Demokratie vom Projek...




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