29.03.2004 / Thema / Seite 10

Ein Kosovo ohne Serben

Die Menschenrechte unter der NATO-Besatzung ( Vorabdruck)

Jürgen Elsässer

»Wir haben es geschafft, daß Mord, Vertreibung und Gewalt beendet worden sind.«
(Verteidigungsminister Rudolf Scharping vor dem Bundestag über die Lage im Kosovo, 20.3.2000)

»Ich freue mich, daß die Dinge so gut stehen.«
(Der frühere US-Präsident William Clinton bei seinem Besuch in Pristina am 19. September 2003)

»Der Fortschritt überall in der Provinz ist offensichtlich.«
(EU-Außen- und Sicherheitspolitik-Koordinator Javier Solana Ende Februar 2004)

* Mindestens 32 Tote und über 600 Verletzte – das ist die vorläufige Bilanz der albanischen Terroroffensive im Kosovo seit dem 17. März 2004. Es ist der höchste Blutzoll, seit die NATO-Truppen die Provinz im Juni 1999 besetzt haben, um dort – angeblich – die Menschenrechte zu sichern. Jürgen Elsässer berichtet in seinem neuen Buch »Kriegslügen. Vom Kosovokonflikt zum Milosevic-Prozeß«, wie die Kollaboration der NATO mit der albanischen Untergrundarmee UCK diese Gewalt immer wieder von neuem hervorb...








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