Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Montag, 27. Mai 2019, Nr. 121
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
12.03.2004 / Inland / Seite 7

Selbstbedienung bei der BVG

Berliner Nahverkehrsgesellschaft präsentiert: Fahrpreiserhöhungen, Stellenabbau, Lohnkürzungen für das verbleibende Personal und Topgehälter für die Manager

Till Meyer

Wenn alle dem sogenannten kleinen Mann kräftig in die Tasche greifen, will auch die Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) nicht hintan stehen. Die BVG bittet die Bürger der Hauptstadt gleich in dreifacher Weise zur Kasse: Ab dem 1. April steigen die Fahrpreise für sämtliche öffentlichen Verkehrsmittel in der Stadt; gleichzeitig laufen Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft ver.di und der BVG, bei denen der BVG-Vorstand die Gehälter und Löhne für seine Angestellten um 30 Prozent kürzen will. Es versteht sich dabei schon fast von selbst, daß die BVG-Führungsriege sich ihrerseits exorbitante Gehälter zugeschanzt hat.

Die BVG ist faktisch pleite. Jährlich wird der öffentliche Nahverkehr der Hauptstadt mit 300 Millionen Euro aus dem Steuersäckel subventioniert. Eine Milliarde Euro Schulden schiebt die BVG vor sich her, und ein Abbau des Schuldenbergs ist nicht in Sicht. Hinzu kommt, daß von den 602 Straßenbahnwagen, die einstmals der BVG gehörten, 511 ...

Artikel-Länge: 6246 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €