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03.02.2004 / Feuilleton / Seite 14

Schweiß-Bach

Am Sonntag arbeitete sich das Deutsche Symphonie Orchester in Berlin an Johann Sebastian Bach ab

Rainer Balcerowiak

Es liegt nahe, einen Konzertabend mit Werken von Bach und Brahms zu gestalten. Während der große Strukturalist des Barock in der nachfolgenden klassischen Epoche verkannt und vergessen wurde und in der Romantik eine eher verkitschte Renaissance erlebte, begriff ihn Johannes Brahms 150 Jahre später als prägenden Innovator und nutzte ihn als wichtige Quelle für seine eigene Tonkunst.

Doch kaum ein Musiker oder Dirigent ist Zehnkämpfer und kann die vermeintliche Kargheit und gleichzeitige Spiritualität der Bachschen Musik ebenso glaubhaft interpretieren wie die schwelgerischen Klangbilder großer Symphonien. Auch Kent Nagano und das von ihm geleitete Deutsche Symphonie Orchester (DSO) scheiterten am Sonntag in der Berliner Philharmonie an dieser Aufgabe. Zwei Bachkonzerte für Klavier, Streicher und Continuo verkamen unter den Händen des Maestros zu uninspiriert dargebotenen Tondokumenten. Zwar befleißigten sich die für die Aufführung ausgewählten Streiche...

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