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03.06.2022 / Ausland / Seite 6

Aufstachelung zum Hass

Indiens hindu-nationalistische Regierung fördert antimuslimische Filme

Alena Kahle

An diesem Freitag läuft der Film »Prithviraj« in indischen Kinos an. Er erzählt die Geschichte des Rajputen-Königs Prithviraj, der gegen einen islamischen Eroberer kämpft. Was zunächst wie ein historisches Drama wirkt, könnte die Spannungen zwischen Muslimen und Hindus weiter anheizen – denn immerhin kommt der Film zu einem Zeitpunkt, an dem der Streit um die Gyanvapi-Moschee in Varanasi, einer der heiligsten Städte des Hinduismus, vor Gericht verhandelt wird. Angeblich soll sie von islamischen Angreifern an der Stelle eines Hindutempels erbaut worden sein. Die indische Filmindustrie – »Bollywood« – hat sich dabei zu einem wichtigen Mobilisierungsinstrument für die hindu-nationalistische Bewegung in Indien entwickelt.

Allein in diesem Jahr gab es bereits mehrere Filme, in denen Indien als Hindu-Nation dargestellt wird, in der kein Platz für andere ist. »The Conversion« (Die Bekehrung) erzählt die Geschichte eines Hindu-Mädchens, das angeblich »das Dilemma ...

Artikel-Länge: 3774 Zeichen

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