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22.02.2022 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Dubiose Kunden

Schweizer Großbank soll unter anderem Kriegsverbrecher als Klienten akzeptiert haben

Raphaël Schmeller

Was haben ein philippinischer Menschenhändler, ein in krumme Geschäfte verwickelter Kardinal und der 2008 wegen Bestechung verurteilte frühere Siemens-Manager Eduard Seidel gemeinsam? Sie alle waren Kunden bei der Credit Suisse, wie Medienberichte nun aufgedeckt haben. Tatsächlich soll die Schweizer Großbank über Jahre Drogendealer, mutmaßliche Kriegsverbrecher oder Menschenhändler als Kunden akzeptiert haben. Das belegen nach Recherchen der Süddeutschen Zeitung (SZ) Daten aus dem Geldinstitut, die dem Blatt nach eigenen Angaben von einer anonymen Quelle zugespielt wurden. Die Unterlagen wertete die SZ zusammen mit dem NDR und WDR aus sowie mit mehreren internationalen Medienpartnern, darunter The Guardian, Le Monde und New York Times.

Veröffentlicht wurde die Recherche am Sonntag. Credit Suisse wies die Vorwürfe noch am Abend zurück. Es gehe meist um weit zurückliegende Fälle bis in die 1940er Jahre. »Die Darstellung (…) basiert auf unvollständigen, unge...

Artikel-Länge: 3022 Zeichen

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