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10.02.2022 / Medien / Seite 15

Unter die Lupe genommen

US-Wissenschaftler vergleichen Berichterstattung über Kuba und Kolumbien. Fazit: Große Medien folgen außenpolitischer Agenda von Washington

Volker Hermsdorf

Am vergangenen Mittwoch ermordeten Paramilitärs in der kolumbianischen Ortschaft El Basal drei Personen. Die Toten wiesen nach Angaben des Nachrichtensenders Telesur Anzeichen von Folter und Verbrennungen auf. Laut der kolumbianischen Nichtregierungsorganisation Indepaz war es das 15. Massaker seit Anfang Januar. In diesem Jahr seien 17 soziale Anführer ermordet worden, seit Unterzeichnung des Friedensabkommens (2016) bereits 1.303, teilte die NGO mit. In den großen deutschsprachigen Medien war davon nichts zu lesen. Während diese über Hintergründe der politischen Morde, die Beteiligung von Militärs und Regierung, die Rolle der USA sowie die Massenproteste in Kolumbien nur selten berichten, steht Kuba permanent am Pranger. So hieß es im BRD-Auslandssender Deutsche Welle am 22. Januar über die ein halbes Jahr zurückliegenden Ausschreitungen vom 11. Juli in Kuba: »Das kommunistische Regime reagierte, wie man es in einer Diktatur erwartet: Es ließ die Protes...

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