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07.01.2022 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Branche unter Druck

Autozulieferer wollen mit Übernahmen, Stellenstreichungen und Standortverlagerungen Gewinne sichern

Gudrun Giese

Jahrzehntelang schien es für die deutsche Automobilindustrie nur steiles Wachstum zu geben. Doch nicht nur wegen der Coronapandemie ist der Trend gebrochen. Lieferketten funktionieren nicht, die Entwicklung neuer Technologien wurde verschlafen. Krisenstimmung macht sich breit – auch in vielen Zulieferbetrieben.

Der Autozulieferer Ifa-Gruppe mit Sitz im sachsen-anhaltischen Haldensleben wird bis Ende März komplett von der Münchener Finanzierungsgesellschaft Aequita geschluckt – einem auf die Übernahme von Firmen in finanziellen Schwierigkeiten spezialisierten Unternehmen. Seit Jahren kränkelt der 1959 in der DDR aus dem Zusammenschluss dreier Hersteller hervorgegangene Industrieverband Fahrzeugbau, der einst unter anderem Trabis und Wartburgs produzierte. Seit 1992 in Privatbesitz, soll die Ifa-Gruppe überschuldet sein. Dem Sanierungskurs unter dem Treuhänder und Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz fielen zuletzt rund 400 Arbeitsplätze zum Opfer. Insgesamt ble...

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