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07.12.2021 / Thema / Seite 12

Kriminelle Knebelkredite

Überschuldung als Herrschafts- und Bereicherungsinstrument. Argentinien und der IWF

Wolf Branscheid

»Wegen der Politik des IWF sind Menschen gestorben.«¹

Der Weltbank-Ökonom und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz zur Verantwortung des IWF für den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch Argentiniens im Jahr 2002.

Es waren die denkbar schlechtesten Ausgangsbedingungen, unter denen der gewählte Präsident Argentiniens Alberto Fernández am 10. Dezember 2019 sein Amt antrat. Nach vier Jahren der beispiellosen sozialen Verwüstung durch die neoliberale Politik seines Vorgängers Mauricio Macri hätte es kaum schlimmer sein können. Der Preis des Grundnahrungsmittelkorbs hatte sich mehr als verdreifacht, die öffentlichen Dienstleistungen waren für weite Teile der Bevölkerung nicht mehr bezahlbar. Während Macris Präsidentschaft stieg der Stromtarif um 3.624 Prozent, der Preis für Gas um 2.401 Prozent und der für Wasser um circa 1.025 Prozent, gleichzeitig sanken die Reallöhne. Zu Macris »Vermächtnis« gehören auch fünf Millionen Arme in Argentinien, genauer: fünf Mil...

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