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12.07.2021 / Titel / Seite 1

Schuften ohne Ende

Immer mehr Rentner müssen arbeiten. DGB fürchtet Privatisierung der Alterssicherung. Linke fordert »Lebensabend ohne Armut«

Oliver Rast

Der Trend ist eindeutig: Malochen über das Renteneintrittsalter hinaus. Die Quote an Beschäftigten über 67 Jahren steigt hierzulande, das zeigt die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke, aus der die dpa am Sonntag zitierte.

Demnach waren im vergangenen Jahr 1,04 Millionen Beschäftigte 67 Jahre oder älter. Konkret: Rund 600.000 von ihnen hatten noch im Alter ab 70 einen regelmäßigen Job. Fast 220.000 waren mindestens 75 Jahre alt, 72.000 gar über 80 Jahre. Dazu passt folgende Zahl: Waren 2009 lediglich vier Prozent der Männer und Frauen im Alter ab 65 erwerbstätig, waren es 2019 bereits acht Prozent, wie das Statistische Bundesamt Ende Juni mitteilte.

Der Grund für die Extraschichten ruheloser Ruheständler ist simpel: Zahlreiche Menschen sind auch im hohen Alter auf Einkünfte aus Arbeit angewiesen. Das beobachten Arbeitsmarktforscher bereits seit Jahren. Das Gros aller Malocher im Rentenalter sind Minijobber...

Artikel-Länge: 3345 Zeichen

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